Haben Sie weitere Fragen zu unseren Leistungen in der Diagnostik oder einer Therapie? Dann kontaktieren Sie gern unser Praxisteam oder fragen Sie bei Ihrem nächsten Arztbesuch nach.
Fachärzte
Orthopädie und Unfallchirurgie
Schnell und kompetent – unfallchirurgische Versorgung
Aufgrund der Zulassung für die Heilbehandlung von Arbeits-, Schul-, und Wegeunfällen durch die Berufsgenossenschaft sind wir auch im unfallchirurgischen Bereich für Sie da. Wir arbeiten eng mit Praxen und Krankenhäusern in Münster zusammen und bieten unseren Patienten so eine kompetente unfallchirurgische/orthopädische Behandlung von Muskel- oder Sehnenverletzungen und Knochenbrüchen an.
Auch die Nachsorge nach operativen Eingriffen im In- oder Ausland, wie z. B. nach einem Skiunfall, übernimmt unser Team selbstverständlich gern. Der Bereich ist durch die apparative Ausstattung unserer Praxis ebenso wie durch Auswahl und Schulung unseres Personals, das unter anderem in neuesten unfallchirurgischen Behandlungsstrategien und Gips- und Verbandstechniken regelmäßig weitergebildet wird, bestens aufgestellt.



Schonende Untersuchung von Sehnen, Muskeln und Gelenken
Sie haben Probleme an den Gelenken, Sehnen oder den Muskeln? Ein Ultraschall könnte bei diesen und vielen weiteren Beschwerden Aufschluss über mögliche Ursachen geben.
Bei der Ultraschalluntersuchung handelt es sich um das in der Medizin am häufigsten verwendete bildgebende Verfahren. Es ermöglicht eine schonende und schmerzfreie Untersuchung ohne Strahlenbelastung.
Skoliose und Fehlhaltungen erkennen und behandeln
Haltungsschwächen und Verbiegungen (z. B. Skoliose) der Wirbelsäule, unseres zentralen Steuerungs- und Achsenorgans, können zu Schmerzen und Spätschäden führen.
Schon Kinder sind häufig den Anforderungen, die der Alltag an den Rücken stellt, nicht gewachsen. So kann es bereits früh im Leben zu folgenreichen Fehlentwicklungen der Rückenmuskulatur und der Wirbelsäule kommen. Früherkennung ist daher der Schlüssel zu einer gezielten Behandlung. Während des Wachstums lassen sich Haltungsschäden und Skoliosen meist gut therapieren, nach Wachstumsabschluss ist die Veränderung hingegen deutlich schwerer zu behandeln.
Die Diagnose erfolgt unter anderem durch eine orthopädische Untersuchung und bei Bedarf durch ein Röntgenbild. Statodynamische Verfahren zur Analyse der Körperhaltung und der Wirbelsäule, wie das 3D/4D Analysesystem, ermöglichen dabei zusätzlich eine schnelle, strahlungsfreie, wiederholbare optische Vermessung der Wirbelsäule und Haltung sowie eine Analyse des Gangbildes.
Auch im Erwachsenenalter ist es sehr wichtig, Haltungsschwächen und Fehlhaltungen so frühzeitig wie möglich zu erkennen.
Aus solchen Problemen können Beschwerden wie Fehlfunktionen des Kiefergelenks (Craniomandibuläre Dysfunktion) entstehen. Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Fragen zur Vermessung der Wirbelsäule haben, helfen wir Ihnen gern weiter.
Fachärzte
Orthopädie und Unfallchirurgie





Hochwertige Aufnahmen und bessere Verfügbarkeit
Bei dieser Röntgenmethode werden die Aufnahmen digitalisiert, sodass diese dann später nachbereitet werden können. Die entstandenen Röntgenbilder zeichnen sich durch eine hohe Qualität aus, wodurch es möglich ist, die Anzahl der Wiederholungsaufnahmen zu verringern. Im Vergleich zum konventionellen Röntgenfilm verringert sich dadurch für unsere Patienten die Strahlenbelastung.
Darüber hinaus stehen die digitalen Röntgenaufnahmen dem behandelnden Arzt direkt zur Verfügung: Die Bilder müssen nicht mehr entwickelt werden, sondern stehen sofort am PC bereit und können so auch für anschließende Untersuchungen weitergegeben werden. Außerdem ist es wesentlich einfacher, diese Aufnahmen in der behandelnden oder weiterbehandelnden Praxis oder auch beim Patienten selber zu archivieren und dadurch jederzeit schnellen Zugriff auf das Bildmaterial zu ermöglichen.
Osteoporose frühzeitig diagnostizieren
Chronische Rückenschmerzen, häufige Knochenbrüche, eine Abnahme der Körpergröße oder Kraftverlust in Armen und Beinen können Anzeichen für eine Osteoporose sein. In Deutschland leiden rund 10 Millionen Menschen an Osteoporose.
Von zentraler Bedeutung ist die frühzeitige Erkennung der Osteoporose, um sie zu behandeln. Das heißt, den Knochenschwund zu verlangsamen und auch dessen Folgen positiv zu beeinflussen. Wir ermitteln das individuelle Risiko, indem wir Patienten gezielt befragen und dabei die Risikofaktoren einbeziehen, sie körperlich untersuchen, ggf. Röntgenaufnahmen des Knochengerüsts vornehmen sowie eine Knochendichtemessung durchführen, dabei verwenden wir hochmoderne und sichere Verfahren der DXA-Messung. Diese Methode liefert sehr genaue Messergebnisse, mit nur sehr geringen ionisierenden Strahlen.
Zudem ist sie zuverlässig, um die langfristige Wirksamkeit einer Osteoporosebehandlung zu überwachen.


Frühzeitig erkennen, gezielt behandeln und Ihre Gesundheit im Blick behalten
Laboruntersuchungen liefern wichtige Informationen über Ihren Gesundheitszustand und können dabei helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Ob bei unklaren Beschwerden, zur Abklärung bestimmter Erkrankungen oder im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung – eine gezielte Analyse relevanter Blutwerte schafft eine fundierte Grundlage für die weitere Diagnostik und Behandlung.
Bei Beschwerden wie Gelenkschmerzen, Schwellungen oder länger anhaltenden Entzündungszeichen können spezielle Laborparameter wichtige Hinweise liefern. Je nach Fragestellung lassen sich unter anderem Entzündungswerte und bestimmte Autoantikörper untersuchen. So können Auffälligkeiten gezielt weiter abgeklärt und, falls erforderlich, weitere diagnostische oder therapeutische Schritte eingeleitet werden.
Auch für die Beurteilung der Knochengesundheit und der Versorgung mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen können Laboruntersuchungen sinnvoll sein. Beispielsweise lässt sich der Vitamin-D-Status bestimmen, der unter anderem für den Knochenstoffwechsel eine wichtige Rolle spielt. Die Ergebnisse ermöglichen eine individuelle Beurteilung und können dabei helfen, einen möglichen Mangel oder ein erhöhtes Risiko frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren.
Mit wenigen Handgriffen Wohlbefinden fördern
Beschwerden wie Kopfschmerzen und Schwindel können zahlreiche verschiedene Ursachen haben, welche unter anderem orthopädischer Natur sein können. In enger Abklärung mit anderen Fachärzten können manuelle Therapie/Chirotherapie oder Akupunktur einen möglichen Therapieansatz darstellen und auch andere Therapien unterstützend begleiten.
Im Rahmen der manuellen Therapie/Chirotherapie können verspannte Muskeln und schmerzende Gelenke mit gezielten Handgriffen wieder mobil gemacht werden, wobei verschiedene Techniken angewendet werden: Bei der Mobilisation soll durch langsame, sanfte Bewegungen das natürliche Gelenkspiel wiederhergestellt werden. Hierbei werden die Gelenke so behutsam mobilisiert, dass keine Schmerzen entstehen. Die gezielte Manipulation löst durch eine kleine, schnelle Bewegung die bewegungsgestörten Gelenke.
In unser manualtherapeutisches Gesamtkonzept ist die Atlastherapie nach Arlen integriert. Diese Behandlungsmethode strebt an, das Zentralnervensystem, das Gleichgewichtssystem sowie bestimmte Hirnzentren anzuregen und dadurch die Grob- und Feinmotorik, das heißt auch die Muskeln für Haltung und Bewegung, positiv zu beeinflussen.
Uns ist bewusst, dass die Behandlung und deren Wirkung schulmedizinisch nicht belegt und in Fachkreisen auch umstritten sind. Aus eigenen Erfahrungen in unserer Praxis würde wir Beschwerden oder Auffälligkeiten im Einzelfall beurteilen und den Patienten individuell zu möglichen Behandlungsoptionen und deren Wirkungen beraten.



Fehlbelastungen erkennen und Schmerzen lindern
Veränderungen der idealen Fußform können zu einer Fehlbelastung führen und über einen längeren Zeitraum auch zu einer Deformierung. Beispiele sind der Klumpfuß, der angeborene Sichel- oder Plattfuß oder auch der deutlich häufigere Knick-, Senk-oder Spreizfuß.
Nach einer gezielten Untersuchung der Füße und einer möglicherweise notwendigen Röntgenaufnahme können wir auch mittels einer computergesteuerten Fuß- und Ganganalyse das Problem eingrenzen und mögliche Behandlungswege aufzeigen.
Mithilfe modernster Orthopädietechnik werden heute mit leichten und dünnen Materialien Einlagen und Schuhzurichtungen hergestellt, die dem Fuß angepasst sind und langfristig eine Korrektur des Fußes bewirken. Um eine optimale Versorgung anzubieten, arbeiten wir in direkter Abstimmung mit erfahrenen Orthopädieschuhmachern zusammen, die neueste Techniken der computergesteuerten Abdrucknahme einsetzen und Ihre Einlagen mit bewährtem Handwerk anfertigen.
Arthrose-Behandlung
Als eine Behandlungsmethode der Arthrose bieten wir die Injektion von Hyaluronsäure in das betroffene Gelenk an. Bei der Hyaluronsäure handelt es sich um den Hauptbestandteil der menschlichen Gelenkflüssigkeit. In arthrotischen Gelenken ist ihre Konzentration aber deutlich geringer als in gesunden. Durch die Injektion können sich unter Umständen bei Betroffenen die Mechanik und die muskulären Eigenschaften positiv beeinflussen lassen. Ruhe- und Belastungsschmerz können so im Einzelfall vermindert werden.
Hyaluronsäurepräparate sind in der Regel gut verträglich und stellen daher eine Therapiemöglichkeit für Patienten dar, die Medikamente aufgrund von Magenproblemen nicht einnehmen können.
Sowohl die Kosten für das Medikament als auch die ärztlichen Leistungen sind Selbstzahlerleistungen im Sinne der indiviuellen Gesundheitsleistungen. Sie werden analog der Gebührenordnung für Ärzte berechnet.
Wichtiger Hinweis: Die Behandlung mit Hyaluronsäure ist eine auf Erfahrung basierende Methode. Ein Erfolg der Behandlung kann nicht in jedem Fall gewährleistet werden.
Verfahren zur Förderung eines stabileren Bewegungsapparats
Bei schlaffen Bändern und instabilen oder überbeweglichen Gelenken, insbesondere im Bereich der Wirbelsäule, kann unter anderem die Proliferationstherapie eingesetzt werden. Sie soll durch spezielle Injektionstechnik, zum Beispiel mit Traubenzuckerlösung, zur lokalen Bildung von stärkendem Bindegewebe anregen. Diese Methode kommt möglicherweise in Betracht, wenn andere stabilisierende Verfahren, wie Muskelaufbautraining, nicht ausreichen.
Bei folgenden Beschwerden könnte sich die Therapie beispielsweise anbieten:
Sie haben Fragen zur Proliferationstherapie? Kontaktieren Sie uns gern – wir helfen Ihnen weiter.
Uns ist bewusst, dass die Behandlung und deren Wirkung schulmedizinisch nicht belegt und in Fachkreisen auch umstritten sind. Aus eigenen Erfahrungen in unserer Praxis würden wir Beschwerden und Behandlungsmöglichkeiten jeweils individuell beurteilen und dem Patienten beratend zur Seite stehen.
Fachärzte
Orthopädie und Unfallchirurgie
Traditionelle Heilmethode und Schmerztherapie – kaum Nebenwirkungen
Schmerzen lindern und das Wohlbefinden steigern? Bei vielen Patienten kann das eine fachlich korrekt ausgeführte Akupunktur leisten. Der entscheidende Vorteil liegt in den kaum entstehenden Nebenwirkungen. Dies ist besonders für magenempfindliche Patienten, Allergiker und Diabetiker von Bedeutung.
Die Akupunktur ist eine Heilmethode, die ursprünglich aus der traditionellen chinesischen Medizin stammt. Nach dieser Lehre ist der Körper von einem dichten Netzwerk von Kanälen (Meridianen) durchzogen, durch die die Lebensenergie (Qi) fließt. Auf der Körperoberfläche liegen die Endpunkte der Meridiane. Diese Akupunkturpunkte werden unter anderem mit Nadeln stimuliert. Dadurch soll der Energiefluss reguliert und auch auf die Vorgänge bzw. Störungen im Körperinneren eingewirkt werden. So kann unter Umständen Akupunktur zur Schmerzlinderung und Heilung beitragen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Akupunktur auch bei Schmerzen des Bewegungsapparates, wie z. B. bei Nackenverspannungen, Arthroseschmerzen, Schultererkrankungen und rheumatischen Beschwerden sowie bei Kopfschmerzen.
Diese Behandlungsmethode zur Schmerztherapie der Lendenwirbelsäule und der Kniegelenke bei chronischen Erkrankungen ist auch bei den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt, sodass die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, wenn die Akupunktur von einem ausgebildeten Arzt eingesetzt wird. Die Ohr- und Neuroakupunktur stellen Sonderformen dar.
Wichtiger Hinweis: Die Akupunktur ist eine auf Erfahrung basierende Behandlungsmethode. Der Einsatz der Akupunktur bei vielen Erkrankungen ist noch nicht nach den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin wissenschaftlich hinreichend abgesichert. Außer für die Indikationen chronischer Kreuzschmerz und Knieschmerz existieren noch keine hochqualitativen randomisierten, kontrollierten Studien, die eine Wirksamkeit im Vergleich zu einer Kontrolltherapie, nachweisen. Ein Erfolg der Akupunkturbehandlung kann nicht in jedem Behandlungsfall gewährleistet werden.
Sie haben Fragen zur Akupunktur oder möchten mehr über die Behandlung erfahren? Kontaktieren Sie uns gern – wir beantworten Ihre Fragen.
Fachärzte
Orthopädie und Unfallchirurgie




Früherkennung von Fehlstellungen fördert gesunde motorische Entwicklung
Eine Fehlentwicklung der Hüfte (Hüftdysplasie) gehört in Deutschland mit einem Anteil von 2-4 Prozent an allen Geburten zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen des Skelettsystems. Dabei ist z. B. die Hüftpfanne nicht ausreichend entwickelt, sodass der Hüftkopf des Babys keinen idealen Halt hat und aus der Pfanne herausrutschen kann. Die Hüftdysplasie ist aber gut behandelbar – wenn sie früh erkannt wird. Die Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüfte bietet heute eine ideale Untersuchungsmethode, um dies risikolos und standardisiert zu überprüfen. Diese Untersuchung erfolgt in der Regel meist schon kurz nach der Geburt noch im Krankenhaus und dann später noch einmal im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen. Durch eine Ultraschalluntersuchung festgestellt, kann eine Hüftdysplasie durch eine Abspreizbehandlung (Spreizhose oder Schiene) meist behandelt werden. Dadurch kann eine Normalisierung der Hüftgelenkspfanne erreicht werden und negative Spätfolgen wie Schmerzen oder ein vorzeitiger Hüftgelenksverschleiß können verhindert werden.
Haltungs- und Entwicklungsauffälligkeiten bemerken viele Eltern in den ersten Lebenswochen und -monaten des Säuglings schnell. Vielfach werden dann Begriffe wie das sogenannte Tonus-Asymmetriesyndrom (TAS) oder die sogenannte kopfgelenkinduzierte Symmetriestörung (KISS) diskutiert. Zu diesen oder auch anderen individuellen Auffälligkeiten Ihres Kindes beraten wir Sie gerne.
Aber auch Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Nackenbeschwerden bei Kindern und auch Erwachsenen können in einer Fehlfunktion der Kopfgelenke begründet sein. In solchen Fällen versuchen wir, Beschwerden durch eine manualtherapeutische Behandlung und Atlastherapie zu lindern. Selbstverständlich wird diese Behandlungsweise vorher individuell geprüft. Dabei ist besonders im Erwachsenenalter häufig eine spezielle Röntgenaufnahme notwendig, da seltene Veränderungen an der Halswirbelsäule vorliegen können, die diese Behandlung verbieten und dann andere Behandlungstechniken erfordern.
Uns ist bewusst, dass die oben genannten Diagnosen (z. B. TAS, KISS) sowie die Behandlungsmöglichkeiten (z. B. Atlastherapie nach Arlen) und deren Wirkung schulmedizinisch nicht belegt und in Fachkreisen auch umstritten sind. Aus eigenen Erfahrungen in unserer Praxis würden wir diese Art von Beschwerden oder Auffälligkeiten individuell beurteilen und dem Patienten beratend zur Seite stehen.
Durchblutung in geschädigtem Gewebe anregen und Schmerzen dadurch behandeln
Bei akuten und chronischen Schmerzen der Muskulatur, der Sehnenansätze, Schulter oder Ferse ist die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) eine weltweit bekannte und bewährte Methode. In unserer Praxis setzen wir dabei eines der modernsten Stoßwellentherapiegeräte nebenwirkungsarm ein. Die Stoßwellen übertragen Energie vom Gerät auf die Schmerzzone im menschlichen Körper und können so dort die Selbstheilungskräfte mobilisieren. Durch den verbesserten Stoffwechsel und die geförderte Durchblutung kann sich das geschädigte Gewebe regenerieren.
Akute oder chronische Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich des Bewegungsapparates können auch muskuläre Ursachen haben. Wenn diese Beschwerden mit klassischen Methoden nicht langfristig erfolgreich behandelt werden können, bietet sich für bestimmte Schmerzformen die Triggerpunkt-Stoßwellentherapie (TPST) an. Bei Triggerpunkten handelt es sich um dauerhaft verkürzte Muskelfasern mit beeinträchtigter Durchblutung durch Überlastung oder Verletzungen. In einigen Fällen entstehen diese Triggerpunkte über Jahre hinweg, teilweise sind ganze Körperregionen betroffen. Bei der TPST werden Schallwellen in die betroffenen Schmerzzonen geleitet. Dadurch können der Stoffwechsel und die Durchblutung gesteigert werden und häufig kann das geschädigte Gewebe so regeneriert werden. Wenn die bisher verhärteten Muskelfasern wieder elastischer werden, können so auch die Schmerzen deutlich verringert werden.
Stoßwellen können beispielsweise bei folgenden Beschwerden eine Therapiemöglichkeit darstellen:
Darüber, ob und inwiefern Stoßwellen für Sie als Therapie in Betracht kommen, beraten wir Sie jederzeit gerne im Rahmen eines Beratungs- und Untersuchungstermins.
Von den gesetzlichen Krankenkassen wird die Therapie bisher nur beim Fersensporn nach 6-monatiger Therapie übernommen, private Krankenkassen hingegen übernehmen sie häufig nach Antrag.
Wichtig: Die Stoßwellen-Therapie ist eine auf Erfahrung basierende Behandlungsmethode.Ein Erfolg der Behandlung kann nicht in jedem Behandlungsfall gewährleistet werden.
Haben Sie weitere Fragen zur Stoßwellentherapie? Dann kontaktieren Sie gern unser Praxisteam oder fragen Sie bei Ihrem nächsten Arztbesuch nach.
Fachärzte
Orthopädie und Unfallchirurgie





Schmerzen lindern. Bewegung verbessern. Heilung unterstützen.
ACP steht für Autologous Conditioned Plasma und nutzt die natürlichen Heilungskräfte des eigenen Körpers. Bei der Behandlung wird eine kleine Menge Blut abgenommen und mit einem speziellen Verfahren von Arthrex aufbereitet. Das gewonnene ACP wird anschließend gezielt in das betroffene Gelenk oder an die verletzte Struktur injiziert.
Bei Arthrose kann ACP insbesondere bei leichten bis mittelgradigen Veränderungen eingesetzt werden. Die enthaltenen körpereigenen Wachstums- und Signalstoffe können das entzündliche Milieu im Gelenk beeinflussen und die natürlichen Reparaturprozesse unterstützen. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit und Belastbarkeit des Gelenkes zu verbessern.
Auch bei Sehnen- und Muskelverletzungen kann ACP eine sinnvolle Behandlungsmöglichkeit sein. Die körpereigenen Wachstumsfaktoren können die natürlichen Heilungsprozesse des Gewebes unterstützen und damit die Regeneration fördern. ACP kommt beispielsweise bei bestimmten Sehnenreizungen, Überlastungsschäden und Sportverletzungen zum Einsatz.
Ein besonderer Vorteil: ACP wird aus dem eigenen Blut gewonnen. Dadurch handelt es sich um eine biologische, individuell gewonnene Behandlung ohne künstliche Wirkstoffe. Die Aufbereitung erfolgt schnell und kann direkt in der Praxis durchgeführt werden.
ACP kann eine sinnvolle Ergänzung zu anderen konservativen Behandlungen wie gezielter Physiotherapie, Muskelaufbau und Belastungssteuerung sein. Ob eine ACP-Therapie im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt von der Art und dem Ausmaß der Erkrankung oder Verletzung ab.
Unser Ziel: Ihre körpereigenen Heilungsprozesse gezielt unterstützen – damit Sie wieder besser in Bewegung kommen.
Haben Sie weitere Fragen zur ACP-Behandlung ? Dann kontaktieren Sie gern unser Praxisteam oder fragen Sie bei Ihrem nächsten Arztbesuch nach.